Leistung

Zwischenfrüchte per Drohne säen

Drohnensaat in den stehenden Bestand — zum agronomisch besten Zeitpunkt, ohne eine einzige Fahrspur. Auch bei Nässe, wenn nichts mehr fährt.

Worum geht es?

Das Prinzip

Zwischenfrüchte verbessern die Bodenstruktur, binden Nährstoffe, bauen Humus auf und fördern die Artenvielfalt. Mit der Agrardrohne säen wir sie direkt in den stehenden Bestand — als Vorerntesaat noch vor der Ernte der Hauptkultur. So gewinnst du wertvolle Vegetationszeit, ohne Boden und Bestand zu belasten. Als dein Lohnunternehmen für Drohnensaat übernehmen wir den kompletten Arbeitsgang: Saatgut einfüllen, fliegen, dokumentieren.

Die Herausforderung

Warum traditionelle Methoden an Grenzen stoßen

Enges Zeitfenster

Nach der Ernte bleibt oft zu wenig Zeit für einen guten Zwischenfruchtbestand.

Bodenverdichtung

Jede zusätzliche Überfahrt kostet Bodenstruktur.

Wetterabhängigkeit

Nasse Böden machen die Befahrung unmöglich — die Drohne fliegt trotzdem.

So läuft es ab

Unser Vorgehen

Analyse

Auf Wunsch erfassen wir die Fläche vorab per Multispektraldrohne.

Aussaat

Die Agrardrohne bringt dein Saatgut gleichmäßig und GPS-genau aus — auch in den stehenden Bestand.

Dokumentation

Flugprotokoll und Ausbringungsnachweis inklusive.

Deine Vorteile

Was du davon hast

Einsatzgebiet: Bodenseeregion, Baden-Württemberg, Bayern, Süddeutschland und die Schweiz — überregional auf Anfrage. Flugplanung, luftrechtliche Freigaben und Dokumentation der Ausbringung übernehmen unsere zertifizierten Drohnenpiloten.

Saatgut & Mischungen

Was wir häufig per Drohnensaat ausbringen

Senf & Ölrettich

Die Klassiker der Zwischenfruchtmischung — schnellwüchsig, bodenlockernd, per Drohne gleichmäßig gestreut.

Phacelia

Bienenfreundlich und fruchtfolgeneutral — ideal für die Aussaat aus der Luft.

Kleegras, Wickroggen & Lupine

Auch schwerere und gröbere Saaten bringt die Streudrohne zuverlässig aus.

Gründüngung nach Maß

Deine eigene Mischung? Wir kalibrieren die Ausbringmenge aufs Saatgut.

Mehr dazu im Ratgeber: Zwischenfrüchte säen — Zeitpunkt, Mischungen und Drohnensaat im ehrlichen Vergleich zur Drillsaat.

ab 41 € pro HektarDrohnensaat inklusive Anfahrt, Flugplanung und Ausbringungsnachweis, Saatgut stellst du

10 Hektarrund 600 €
20 Hektarrund 950 €
40 Hektarrund 1.650 €, also 41 €/ha

Netto, Richtwerte bei rund 20 km Anfahrt, Material stellst du. Mindestauftrag 200 €. Mehrere Betriebe an einem Tag senken die Anfahrt für alle. Den genauen Preis für deine Flächen rechnet das Auftragsportal in zwei Minuten.

Aus der Praxis

Beispielrechnung: 20 Hektar in drei Schlägen

Ein Ackerbaubetrieb im Linzgau will nach der Getreideernte drei Schläge mit einer Senf-Ölrettich-Phacelia-Mischung begrünen, 25 kg je Hektar. Der Boden ist nach dem Dürresommer hart, die Drille käme nur mit Grubbern hinein. Wir fliegen an einem Vormittag vor dem angekündigten Regen.

Häufige Fragen

Was Betriebe uns vorher fragen

Wann ist der beste Zeitpunkt für die Drohnensaat?

Als Vorerntesaat ein bis zwei Wochen vor dem Drusch in den stehenden Bestand, oder direkt nach der Ernte in die Stoppel. Entscheidend ist ein Regenfenster in den Tagen danach, darauf legen wir den Termin.

Wie viel Saatgut braucht die Drohnensaat?

Etwa 20 bis 30 Prozent mehr als bei der Drillsaat, weil das Saatgut auf der Oberfläche liegt. Bei Trockenheit rechnen wir mit dem Faktor 1,5. Feinsamige Mischungen laufen aus der Luft am sichersten auf.

Läuft die Saat ohne Einarbeitung auf?

Ja, wenn Feuchte da ist. Ausfallgetreide und Stroh als Mulch helfen sogar. Wer kann, walzt oder striegelt flach nach; nötig ist es nicht.

Was ist, wenn es wochenlang trocken bleibt?

Dann warten wir. Wir säen, wenn Regen angekündigt ist, und verschieben, wenn keiner in Sicht ist. Ein Abbruch kostet dich nichts.

Wer stellt das Saatgut?

Du. Wir kalibrieren die Ausbringmenge auf deine Mischung, füllen ein, fliegen und dokumentieren. Auf Wunsch beschaffen wir Standardmischungen mit.

Region

Wo wir fliegen

Linzgau, Hegau, Bodenseekreis, Oberschwaben und Allgäu sind unser Kerngebiet, dazu der Thurgau und Schaffhausen. Gerade die nassen Herbste am See und die schweren Böden in Oberschwaben sind der Grund, warum die Drohne hier so oft der einzige Weg ins Feld ist. Weiter entfernte Betriebe bündeln wir an einem Tag.

Passt dazu

Weiterlesen und direkt anfragen

Ratgeber: Zwischenfrüchte säen

Zeitpunkt, Mischungen und Drohnensaat im ehrlichen Vergleich zur Drillsaat.

Ratgeber: Dürre auf dem Acker

Was nach dem Sommer 2026 noch geht, mit Leitfaden zum Ausdrucken.

Ratgeber: Säen bei Nässe

Wenn der Acker nicht mehr trägt und das Zeitfenster zugeht.

Zwischenfrucht anfragen

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Untersaaten per Drohne

Gras und Klee in den stehenden Mais, Blühstreifen und Wildacker.

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